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Andreas, Sauenhalter

„Tierwohl ist nur zu machen, wenn alle, vom Landwirt über die Politiker bis zum Verbraucher, mitziehen.“

Bane, Schweinemäster

„Von den hohen Hürden der Baugenehmigung profitiert nur der Strukturwandel, aber kein Schwein “

Nadine, Schweinehalterin

„Wir sind fest entschlossen, unseren Tieren eine bessere Haltung zu bieten, nur muss man uns auch lassen.“

Stallbaubremse? Darum geht’s!

Politik, Verbraucher, Schweinehalter – alle sind sich einig: Wir wollen mehr Tierwohl! Um das zu erreichen, müssen die Ställe umgebaut oder erneuert werden. Aber wie genau sollen die Tierwohlställe aussehen? Mit immer neuen Vorstellungen aus der Politik bekommen die Schweinehalter nicht die notwendige Planungssicherheit.

 

Schlimmer noch – bestehende Gesetze machen den Umbau zu mehr Tierwohl nahezu unmöglich. Wie sollen zum Beispiel Ausläufe für die Tiere geschaffen werden, wenn das Emissionsrecht oder der Seuchenschutz dies nicht zulassen?  Die Schweinehalter sind willens in Tierwohl zu investieren. Die zuständigen Genehmigungsbehörden stehen aber auf der Bremse, weil sie durch gegenläufige Rechtsvorhaben die Bauanträge ablehnen.

 

Claudia, Schweinehalterin zur TA-Luft:

„Der Bundesrat hat neue Vorgaben zur Luftreinhaltung beschlossen. Mir als Schweinehalterin bringt das aber gar nichts, denn viele Punkte sind nach wie vor noch nicht geklärt. Auf der Grundlage einen Offenstall bauen? Unmöglich!“

Heinrich, Schweinehalter zum Baulandmobilisierungsgesetz:

„Ein Einfamilienhaus lässt sich jetzt leichter bauen, aber die Möglichkeiten für Tierwohlställe wurden gestrichen. Ein Schlag ins Gesicht der Tierhalter und ein Rückschritt für das Tierwohl – auch wenn für Sauenhalter noch etwas nachgebessert wurde.“

Wo liegt das Problem?

Tierhalter müssen, wie andere auch, eine ganze Reihe an Gesetzen beachten. Das ist kein Problem, solange diese Gesetze nicht im Widerspruch zueinanderstehen. Genau das ist aber der Knackpunkt.

 

Seit Jahren wird über den „richtigen“ Weg für mehr Tierwohl diskutiert. Dieser Weg kann aber nur beschritten werden, wenn Tierwohl auch gleichzeitig Vorfahrt in anderen Rechtsbereichen bekommt. Und genau da hapert es. Zum Teil werden die Hürden sogar noch erhöht – wie beispielsweise im Emissionsrecht.

 

Auch wenn im Bundesrat und Bundestag inzwischen einige Entscheidungen gefallen sind, so hat sich das Problem der Stallbaubremse nicht wesentlich verbessert.

 

Was bedeutet Tierwohl?

Damit man besser versteht, was Tierwohl eigentlich heißt, hat sich Gloria von LAND.SCHAFFT.WERTE. die einzelnen Haltungsstufen in der Schweinehaltung mal genauer angeguckt.
In einer aktuellen Tierwohlkampagne erklärt sie in mehreren “Glori goes Tierwohl” Reports, was unter Tierwohl zu verstehen ist und was das entlang der Wertschöpfungskette Fleisch bedeutet. In Kürze gibt es hier noch weitere Videos.
Schaut mal rein!

Gloria Warg

LAND.SCHAFFT.WERTE.

Zahlen & Fakten

38%

der Schweinehalter haben in den letzten 10 Jahren ihren Betrieb aufgegeben – bei den Sauenhaltern sogar 50%

Hürden

Emissionen, Gutachterkosten, Auflagenflut sowie fehlende Planungssicherheit sind die häufigsten Hemmnisse bei der Modernisierung

Anfang 2017

hat Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt ein staatliches Tierwohllabel vorgestellt – noch immer wird über Tierwohlstufen diskutiert

20%

der in Deutschland gemästeten Schweine werden schon heute als Ferkel aus dem Ausland importiert

Quellen: destatis, ISN-Umfrage (2018)

Unterstützer

In Kürze gibt es hier noch weitere Inhalte der Kampagne und unserer Unterstützer zum Herunterladen und Teilen. Nach und nach werden Statements von Organisationen sowie auch zahlreichen Unternehmen hinzukommen, die bereits ihre Unterstützung zugesagt haben. Immer wieder mal reinschauen lohnt sich!

Du willst mehr wissen?

Mehr Informationen zum Thema gibt es auf den folgenden Seiten:

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